Medizinisches Cannabis

Wechselwirkungen

Cannabinoide können die Wirkung anderer Mittel verändern und umgekehrt.

3 Minuten Lesezeit · Sicherheit

Worum es geht

Cannabinoide werden in der Leber über Enzymsysteme abgebaut, die auch viele andere Arzneistoffe verarbeiten. Dadurch kann sich die Wirkung beider Substanzen verändern. Zusätzlich können dämpfende Effekte einander verstärken.

Besondere Vorsicht

  • Beruhigungs- und Schlafmittel, starke Schmerzmittel (Opioide), bestimmte Antidepressiva: verstärkte Müdigkeit und Benommenheit möglich.
  • Alkohol: verstärkt dämpfende Effekte und beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit zusätzlich.
  • Gerinnungshemmende und herzwirksame Medikamente: Wirkspiegel können sich verändern.

Was Sie tun können

Führen Sie eine vollständige Liste aller Medikamente und Präparate, auch rezeptfreier, und bringen Sie diese zum Gespräch mit. Apotheken können ergänzend zu Wechselwirkungen beraten.

Quellen

  1. Medizinisches Cannabis: Hinweise für PatientenBundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) · Behörde
  2. Cannabinoids for medical use: a systematic review and meta-analysisWhiting et al., JAMA, 2015 · Systematischer Review
Prüfstatus
Redaktionell geprüft, ärztliche Prüfung ausstehend
Autor
Redaktion
Veröffentlicht
18. Oktober 2026
Aktualisiert
18. Oktober 2026
Nächste Prüfung
18. Januar 2027

Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Es gibt keine Garantie für eine Verordnung oder Kostenübernahme.

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